Die Hamma Ducks, wie alles begann :

Damals im September '90 hatten ein paar Vollidioten die völlig hirnrissige Idee ihre langsam dahinsiechenden Körper mit Sport zu ertüchtigen. Aber nicht irgendein Sportsollte es sein ! Auf der nach oben offenen Posing-Skala sollte eszumindest eine 6,8 geben. Dieses hochgesteckte Ziel liess nur zwei Möglichkeiten zu:

Extreme Birkenstocking oder Drachenbootpaddling.

Nun mussten nur noch 20 Gehirnamputierte gefunden werden, die solch einen Unsinn mitmachten. Die Lösung lag auf der Hand -nimm deine Freunde (die sind nämlich mindestens genauso dämlich wie du). So trafen wir uns also im Jahre des Herrn 1990 mit sieben (nicht zwanzig) Menschen am Hegestrassensportplatz ... und spielten Fussball. Der Wassersport bestand darin,den immer wieder ins Wasser gefallenen Fussball aus dem Kanal zu fischen. Eine Woche später wurde unser heldenhaftes Vorhaben schon konkreter : Endlich waren genug Poser gefunden um ein Drachenboot zu besteigen. Die graue Theorie (Zitat Philipp S.: Im Rennen werden 120 Schläge pro Minute gepaddelt) wich der Praxis : jeder machte soviele Schläge wie er konnte (und blaue Flecken und Kleinholz). Nun zum Namen : Um es vorweg zu nehmen, wenn nicht ein paar von uns bis aufs Blutgekämpft hätten, so hiessen wir jetzt Beelzebuben (Zitat Joe: ich weiss gar nicht was ihr habt,Beelzebuben ist doch gar nicht so schlecht). Am Ende des Namensfindungsmeetings waren wir natürlichstinkehackevoll, die Beelzebubenbefürworter warens wahrscheinlich schon vorher ! Hier noch ein paar Namen, die zur Diskussion standen : Die Paddelnden Psychopaten, Die Peking Enten, Bad Boys, die Choleriker. Es wendete sich dann alles doch noch zum Guten...

Am ersten Mai gab es die erste Herausforderung, ein Duathlon Rennen (Kutterachter und Drachenboot) gegen eine Altherrenauswahl der Favorit Hammonia (oder Germania ?). Das Ergebnis: Sieg in beiden Disziplinen. Dann Hafengeburtstag '91: Wegen starken Wellengangs wurden die Drachenkutter nur mit 14 Paddlern besetzt, eine Zahl die heutzutage gar nicht mehr erreicht wird. Es gab ein erstes Beschnuppern der Konkurrenz - wie hiess nochmal dieses sonderbare Hamburger Team, Slot Machine ? Nach einem denkbar knappen Sieg gegen die WannSea Dragons machten wir uns mit den WannSea Dragons zusammen einen Namen, was das Feiern angeht. Seit dieser Zeit teilen wir uns mit ihnen Wein, Weib und Pokal, gell Per?!

Was ein so junger Sport (ca.2000 Jahre) noch braucht, ist natürlich eine erste inoffizielle, deutsche Ültje-Meisterschaft. Man braucht dafür nur einen Fluß mit starker Strömung und Strudeln zwischen den Brückenpfeilern und last but not least, ein flach abfallendes Ufer gleichmäßig mit Scheiße und geschredderten Damenbinden überzogen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die sportliche Fairness des damaligen Hanseat-Teams (jetzt Hansematz). Das Eintreten dieses Teams für uns hat uns den Sieg erst möglich gemacht. Zu bemerken ist nur noch, daß wir den Sieg nicht allein mit Hamma Ducks, sondern mit 50%iger Unterstützung der Wann Sea Dragons erreicht haben. Das Mischen der Teams wurde natürlich vorher von der Rennleitung genehmigt als wir höflich bemerkten, daß in den Vorläufen manche Paddler in bis zu drei Teams paddelten. Desweiteren waren die WannSea Dragons sowieso vorher disqualifiziert worden (Anm.d.Red.:Keine Ahnung mehr warum.).

Thats all Folks, the rest is history (and there is more to come...)



Die Hamma Ducks, Gegenwart und Zukunft :

Trainingszone:
Bootshaus der WSAP Hamburg
Isekai Ö12

Trainingstermine:
Mittwochs um 20.00 Uhr
Sonntags um18.00 Uhr